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Brustverkleinerung

Die Brustverkleinerung (medizinisch bekannt als Mammareduktionsplastik) ist ein chirurgischer Eingriff zur Verkleinerung und Neuformung der weiblichen Brust. Er kann aus ästhetischen oder medizinischen Gründen durchgeführt werden, z. B. bei Unbehagen aufgrund sehr großer Brüste oder zur Korrektur einer Brustasymmetrie (Makromastie oder Gigantomastie).

Gründe für eine Brustverkleinerung

Medizinische Gründe:

  • Chronische Rücken-, Nacken- oder Schulterschmerzen

  • Haltungsprobleme

  • Reizung der Haut unter dem Brustkorb

  • BH-Träger, die in die Schultern einschneiden

  • Eingeschränkte Mobilität

  • Psychische Belastung

Ästhetische Gründe:

  • Wunsch nach festeren und kleineren Brüsten

Chirurgisches Verfahren

Vorbereitung:

  • Informative Beratung durch den plastischen Chirurgen

  • Mammographie oder Ultraschall, falls erforderlich

  • Blutuntersuchungen, EKG, etc.

Chirurgische Techniken:

  • T-förmiger Einschnitt: um die Brustwarze herum, senkrecht nach unten und in der submammären Falte, angezeigt bei extremer Makromastie

  • Lejour-Technik: moderne Technik mit minimaler Narbenbildung, Schnitt um die Brustwarze und nur senkrecht nach unten

  • Fettabsaugung: insbesondere bei Männern mit Gynäkomastie; falls erforderlich, wird ein zusätzlicher periareolärer Schnitt mit minimaler Narbe um die Brustwarze herum angelegt

Dauer: 2-4 Stunden
Anästhesie: allgemeine Anästhesie
Krankenhausaufenthalt: 1-3 Tage (je nach Verfahren)

Erholung und Nachsorge

  • Körperliche Ruhe: ca. 2 Wochen

  • Spezial-BH: Verwendung für etwa 6 Wochen

  • Körperliche Aktivität: mindestens 6 Wochen lang keinen Sport treiben

  • Narbenpflege: regelmäßige Behandlung und Sonnenschutz für mindestens 6 Monate

  • Medizinische Vorsorgeuntersuchungen: empfohlene periodische Überprüfungen

Mögliche Risiken und Komplikationen

  • Heilungsprobleme, Infektionen

  • Verändertes Gefühl in der Brust oder der Brustwarze (sehr selten)

  • Blutergüsse oder Blutungen

  • Narbenbildung (Keloide bei prädisponierten Personen)

  • Mögliche Einschränkung der Stillfähigkeit (selten)

  • Asymmetrien (sehr selten)